Über Geister, Lügen und ein geteiltes Dorf

Whopeee Tag 1, 2 und 3 der Ost-Runde sind so gut wie definiert.
Es gab sogar den ersten Tipp…danke liebe Teresa. München wird ergänzt um einen kurzen Besuch des Geisterbahnhofs im Olympiapark. Der S-Bahnhof Olympiastadion wurde für die olympischen Spiele 1972 in Betrieb genommen und 1988 stillgelegt.

Geisterbahnhof Olympiapark (Bild: Lisa Sonnabend)

Geisterbahnhof Olympiapark (Bild: Lisa Sonnabend)

Außerdem kam in Regensburg die Besichtigung der Walhalla hinzu. Dabei handelt es sich um eine Gedenkstätte, die zwischen 1830 und 1842 im Auftrag des bayerischen König Ludwig I. errichtet wurde. Von hier aus sieht man die Donau wohl ziemlich gut. Mal sehen wie diese knapp 425 km östlich der Quelle so aussieht.

Und für alle die es nicht bemerkt haben: Mödlareuth ist auf der Strecke zwischen Hof und Zwickau neu hinzugekommen. Mödlareuth liegt in der Nähe von Hof. Ziemliche genau auf der Grenze zwischen Bayern und Thüringen, was ein Problem war, als Deutschland geteilt wurde. Damals wurde das Dorf geteilt und eigentlich ist es auch heute noch so. Ein Teil gehört zu Bayern, ein Teil gehört zu Thüringen. Damals gab es eine Mauer, heute unterschiedliche Postleitzahlen, jeweils einen eigenen Bürgermeister und extra Telefonvorwahlen.

Zwischen Dresden und Cottbus hab ich einen Stopp im Lügenmuseum in Radebeul eingebaut. Das hab ich über die Reisereportage km 42 von Spiegel online entdeckt. Das Museum hat ein paar skurrile „Kunstwerke“ im Portfolio. U.a. das abgeschnittene Ohr von Vincent van Gogh, den Aufschwung Ost, die Silberbüchse von Winnetou, Fontanes Wanderschuh und noch mehr abgefahrene Kostbarkeiten. Ich freu mich vor allem auf den fliegenden Teppich 🙂

Ansonsten hab ich bei meiner Recherche mal wieder ein paar interessante andere Blogs gefunden.
Euromaxx-Reporter Michael Wigge fuhr 20 mit dem Tretroller durch Deutschland. Er legte in 80 Tage 2473 Kilometer zurück und hat das in seinem Blog Auf dem Tretroller durch Deutschland dokumentiert. Naja, hört sich eher anstrengend an 🙂 Dann doch lieber das Auto.

Und Lisa Tramm hatte das Glück im Herbst 2012 eine Bahncard 100 zu gewinnen. Sie hat das fleißig ausgenutzt und ist in 6 Monaten in über 160 deutschen Städten gewesen. Ein paar ihrer Ziele stehen auch auf meiner Liste, darum hab ich mich in ihrem Blog mal ein bißchen umgesehen. Auf jeden Fall hat sie mich darin bestärkt Cottbus auf der Reise-Liste zu lassen. Ich war ein bißchen skeptisch, weil man nicht wirklich aufregende Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt findet. Genau wie bei Frankfurt an der Oder. Aber über diese Stadt hat Bosse ein Lied geschrieben. Und irgendwie sind mir die sympathisch, seit ich sie auf dem Fest in Karlsruhe live gesehen hab.

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