Tag 4 im Osten

Tag 4 hat da angefangen, wo Tag 3 aufgehört hat 🙂 Im Maschinenhaus am Verladeturm, direkt am Oderbruch. Das Hotel war echt nett – eine alte Kornkammer quasi, die umgebaut wurde. Wir haben hervorragend geschlafen und sind nach einem etwas längeren Spaziergang entlang der Oder nach Niederfinow aufgebrochen.

Gross Neuendorf

Blick aus unserem Zimmer im Maschinenhaus in Gross Neuendorf

Dort gibt es das Schiffshebewerk, oder einfach gesagt: einen Aufzug für Schiffe, der diese in nur ca. 3 Minuten 36 rauf- oder runterfährt. Ziemlich beeindruckend und ehrlich gesagt würde mich brennend interessieren, wie man die Aufzugskammer eigentlich dicht hält. Wäre vielleicht mal eine Frage an meinen ehemaligen Arbeitgeber 🙂
Es waren unheimlich viele Berliner da und an meine Freunde aus Berlin: tolles Ausflugsziel. Soweit ich mich erinnern kann, sind es nur ca. 50 km bis in die Hauptstadt und der Besuch lohnt sich wirklich.

Schiffshebewerk in Niederfinow

Schiffshebewerk in Niederfinow

Danach sind wir Richtung Joachimsthal aufgebrochen. Dort bildet der 27 m hohe Wasserturm die Pforte zum UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Für uns war es ein Quickstopp. Wir sind eigentlich nur die Treppe raufgespurtet, haben die nicht wirklich spektakuläre Aussicht wahrgenommen und sind nach dem zügigen Treppenabstieg weiter gen Norden. Den Berliner Fernsehturm haben wir leider nicht einmal ansatzweise entdeckt. Einzig der ehemalige Wasserturm war nett anzusehen, aber das wars auch schon.

Wasserturm in Joachimsthal

Wasserturm in Joachimsthal

Nächster Stopp war Neubrandenburg. Auch das haben wir im Eiltempo umrumdet. Grund war ein dringender Pinkeldrang und eine nicht auffindbare Toilette. Am Ende des mittags sind wir im Kaufhof (oder war es Karstadt?) abgestiegen, der dank des verkaufsoffenen Sonntags offen war und für unsere Erleichterung gesorgt hatte.
Neubrandenburg ist entlang der Stadtmauer wunderschön und wir haben tolle Architekturschmuckstücke entdeckt. Ansonsten gab es nicht wirklich etwas sehenswertes und auch der Stadtkern hat uns nicht überzeugt.

Es war dringend in Neubrandenburg

Es war dringend in Neubrandenburg

Kleinstes Versicherungsmuseum in NBB

Kleinstes Versicherungsmuseum in NBB

Es ging also recht flott weiter nach Stralsund, das wir zwar spät (gegen 19.00 Uhr) aber bei strahlendem Sonnenschein erreicht haben.

Abends gab es Fisch am Hafen, inkl unfreundlicher Bedienung. Aber wir waren müde und irgendwann auch satt und rundum zurfrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag am Meer – daran konnte dann auch die leicht zickige Dame des Restaurants nichts mehr ändern

Stralsund

Stralsund

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